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  • Patrizia Dander:
  • "Nenn sie, wie du willst". Ivan Kožaric’s unrealisierte Vorschläge für den öffentlichen Raum

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  • 14. Dezember 2013
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  • Vortrag im Rahmen der Ausstellung
    "Impossible Show"
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  • Ivan Kožaric (*1921 in Petrinja/Kroatien, lebt in Zagreb) gilt als einer der wichtigsten Protagonisten der Nachkriegs-Avantgarde im ehemaligen Jugoslawien. Er hat im Laufe der vergangenen 60 Jahre ein überraschend vielfältiges Werk produziert, das zwischen den Ausläufern der Moderne und konzeptuellen künstlerischen Praktiken zu verorten ist. Eine der interessantesten Schaffensperioden sind die frühen 1970er Jahre, in denen Kožaric einen neuen Ort für seine Kunst erforscht: In dieser Zeit entwickelt er eine Reihe ebenso provokanter wie humorvoller Vorschläge für Interventionen im Stadtraum. Die Entwürfe, die größtenteils an der Unmöglichkeit ihrer Realisierungen scheiterten, geben Einblick in eine unkompromittierte Auseinandersetzung mit den Traditionslinien von Skulptur im öffentlichen Raum und präsentieren ein Werk, das sich jeder Form von Vereinnahmung widersetzt. (Patrizia Dander hat in Eichstätt, Mailand und Bonn Psychologie studiert. Nach einem Volontariat am Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen Düsseldorf wechselte sie 2007 als Assistenzkuratorin an das Haus der Kunst München, wo sie seit 2010 als Kuratorin tätig ist. Diesen Sommer kuratierte sie eine Überblicksausstellung des kroatischen Künstlers Ivan Kožaric)
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  • Ivan Kožaric (*1921 in Petrinja/Croatia, lives in Zagreb) is one of the major protagonists of postwar avant-garde art in the former country Yugoslavia. He produced a surprisingly diverse body of work over the course of the past 60 years that positions itself between the offshoots of modernism and conceptual artistic practices. One of his most interesting creative periods was during the early 1970s when Kožaric was exploring a new site for his art. He developed a series of equally provocative and humorous suggestions for interventions in the urban space. The plans, which for the most part failed because they were impossible to realize, provide insights into uncompromising dealings with the traditional lines of sculpture in public places and present an oeuvre that defies any form of monopolization. (Patrizia Dander studied psychology in Eichstätt, Milan, and Bonn. After a traineeship at the Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Dusseldorf, she joined the Haus der Kunst Munich as an assistant curator in 2007, and has been working there as a curator since 2010. This summer, she curated a solo exhibition with the Croatian artist Ivan Kožaric)
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